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Einsatzfahrt durch halb Europa mit (unfreiwilligem) Stopp in Tanna

Einen unspektakulären, aber dennoch außergewöhnlichen Einsatz erlebten die Einsatzkräfte der FF-Tanna am 10.11.2020 um 5:19 Uhr. Die Einsatzmeldung „KTW aus Niederlande steckt fest“ mit der Angabe des Standortes führte schon zwangsläufig zu einigen Spekulationen bei den Aktiven. Am Einsatzort, der in völliger Dunkelheit abseits der befestigten Straße lag, wurden die Kameradinnen und Kameraden bereits sehnsüchtig erwartet. Die Besatzung des KTW war am Vorabend in Winterwijk (Niederlande) in Richtung Tanna aufgebrochen, um einen Patienten abzuholen. Nach einer ersten Lageerkundung und in Absprache mit den Beteiligten begann die Arbeit. Die Kräfte des LF16-TS begannen umgehend mit der Bergung des Krankentransportwagens aus der Wiese. Die Besatzung hatte wohl ihrem Navigationsgerät zu sehr vertraut, war deshalb von der Straße abgefahren und beim Wenden in der Wiese steckengeblieben.
Die Einsatzkräfte des HLF10/6 begaben sich währenddessen in Richtung der angegebenen Adresse, wo der Patient vom KTW aufgenommen werden sollte. Selbst für die ortskundigen Kameradinnen und Kameraden war es nicht einfach, die betreffende Hausnummer in der Bungalow-Siedlung in Tanna zu finden. Die Dunkelheit erschwerte die Suche zusätzlich.
Mit Hilfe einiger Einsatzkräfte als Lotsen wurde der Krankentransportwagen dann zum Patienten geleitet. Dieser wurde vor Ort stabilisiert und für den Transport vorbereitet. Nach herzlicher Verabschiedung der drei niederländischen Einsatzkräfte war der Einsatz für die FF-Tanna erledigt. Die Reise der Niederländer geht nun weiter nach Barcelona, um dort per Fähre den Patienten nach Mallorca zu bringen. Wir wünschen eine gute und pannen-/unfallfreie Fahrt.
Pünktlich zum Arbeitsbeginn waren alle Einsatzkräfte wieder zu Hause.
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